Schulamtsbezirk Landkreis Gießen und Vogelsbergkreis
IST INKLUSION EINE ILLUSION?
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| Wer Inklusion nicht will, macht sie so wie die Hessische Landesregierung! Was in Hessen als INKLUSION verkauft wird, kommt einem Verrat aller am Schulleben Beteiligten gleich: - Verraten werden die Schülerinnen und Schüler, weil sie aus beschützten Förderschulen in ungeklärte Verhältnisse an allgemeinbildende Schulen geschickt werden, die nicht gut genug darauf vorbereitet sind. - Verraten werden die Eltern, weil ihnen vorgegaukelt wird, ihre Kinder seien nun ‚inkludiert’ (nicht mehr ausgeschlossen) und weil Kinder mit besonderen Bedürfnissen in der allgemeinbildenden Schule leicht zu kurz kommen können. - Verraten werden die Lehrkräfte der allgemeinbildenden Schulen, weil sie in ihre vollen Klassen weitere Schüler hinzu bekommen, denen sie gern spezielle Zuwendung zukommen ließen, wozu ihnen aber Zeit und fachliche Ausbildung fehlen. - Verraten werden die Förderschulllehrkräfte, deren Professionalität missachtet wird, weil sie als Reisende von Schule zu Schule mal hier, mal da die Löcher der pädagogischen Betreuung stopfen sollen. Wenn Inklusion gelingen soll, müssen organisatorische Voraussetzungen im Vorfeld geklärt sein und dürfen nicht, wie in diesem Schuljahr, viel zu spät und mit viel bürokratischem Aufwand zu Lasten der beteiligten Lehrkräfte und Schulleitungsmitglieder nebenbei erledigt werden und dabei auch noch einem Ressourcenvorbehalt unterliegen. Zur Zeit tagen zum Beispiel im Raum Gießen/Vogelsberg annähernd 700 Förderausschüsse, ohne überhaupt zu wissen, ob genügend Förderstunden für die Kinder vorhanden sind. Das darf nicht sein! Wenn Inklusion wirklich gelingen soll, muss sie mit Ressourcen verbunden sein, d. h. es müssen mehr Lehrkräfte und Sachmittel an die Schulen. Die Ausstattung der Schulen muss erheblich verbessert werden. Bevor wir nicht alle Kinder in kleineren, für die Bedürfnisse des einzelnen Kindes ausgestatteten Klassen unterrichten können, bleibt INKLUSION eine ILLUSION. Die Personalratsmitglieder der UNABHÄNGIGEN LEHRER in HESSEN UL setzen sich in den Schulpersonalräten, in den Gesamtpersonalräten an den Staatlichen Schulämtern und im Hauptpersonalrat am Kultusministerium in Wiesbaden dafür ein, dass INKLUSION nicht zur Farce verkommt. Ansprechpartner in Gießen sind Helga Göbel, Gesamtschule Gießen-Ost, Mitglied des Gesamtpersonalrates am Staatlichen Schulamt Gießen/Vogelsbergkreis und Gerhard Einkopf, Ricarda-Huch-Schule, Gießen, Mitglied des Hauptpersonalrates am Hessischen Kultusministerium in Gießen. |
Ihre UL-Ansprechpartner im Gesamtpersonalrat Landkreis Gießen und Vogelsbergkreis sind:
Helga Göbel, Gesamtschule Gießen-Ost
Moltkestr. 12,
35390 Gießen
Tel. 0641/3010300
e-mail : HelgaGoebel3@aol.com
Gerhard Einkopf, Ricarda-Huch-Schule, Gießen
Höhlsgasse 7a,
35039 Marburg
Tel. 06421-25121, Fax 06421-23861
e-mail: g.einkopf@yahoo.de
| BEM Das Betriebliche Eingliederungsmanagement Mit dem BEM, dem betrieblichen Eingliederungsmanagement (§ 84 SGB IX), steht uns seit einigen Jahren ein Verfahren zur Verfügung, das Maßnahmen zur Prävention und Rehabilitation im Krankheitsfall verbindlich regelt. Das BEM stellt ein vereinheitlichtes Procedere dar, das als Hilfestellung zur Überwindung von Arbeitsunfähigkeit gedacht ist. Es geht darin eher um die Vermeidung von Ruhestandsversetzungen nach Langzeiterkrankungen durch Vereinbarung präventiver Maßnahmen, die die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten unterstützen sollen. Da das BEM zwischen den Betroffenen und der Dienststelle (Schule) direkt durchzuführen ist, ist es ratsam, dass Schulpersonalräte Dienstvereinbarungen mit ihren Schulleitern abschließen, um für ihre Schule ein geregeltes Verfahren beim BEM im Sinne aller Kolleginnen und Kollegen zu gewährleisten. Der GPRLL GI/VB hat gemeinsam mit Vertretern des SSA GI/VB auf der Basis einer Frankfurter Vorlage Handreichungen für Schulen erarbeitet, die von Schulpersonalräten als Grundlage für ihre eigenen Dienstvereinbarungen benutzt werden können. Wir stellen diese Handreichungen als Anregung unter Downloads zur Verfügung. Helga Göbel für die UL Hessen im GPRLL GI/VB |